Kindheit im Dauerkrisenmodus: Orientierung geben in unsicheren Zeiten
Kinder hören zu. Kinder sehen mit. Kinder fragen nach. In einer Welt voller Krisenmeldungen – von Kriegen über Klimakrise bis hin zu Gewalt und gesellschaftlichen Spannungen – sind sie früh mit Themen konfrontiert, die auch Erwachsene belasten. Gleichzeitig sind Kinder wie Erwachsene ständig von Informationen umgeben: über Social Media, Gratiszeitungen oder digitale Screens.
Wie verändert sich mediale Berichterstattung? Wie wird Aufmerksamkeit erzeugt und welche Rolle spielen Skandalisierung, Dramatisierung und explizite Bilder? Kinder kommen dabei oft ungefragt mit verstörenden oder irreführenden Inhalten in Kontakt, von Gewaltbildern über Fake News bis hin zu extremen Meinungen.
Wie sprechen wir über diese Themen, ohne Angst zu schüren? Wie können wir Hoffnung, Resilienz und kritisches Denken fördern? Und wie begleiten wir Kinder sicher durch eine Online-Welt, in der nicht alles altersgerecht oder verständlich ist?
Die Podiumsdiskussion verbindet aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen mit praxisnahen Handlungsmöglichkeiten für Familien und Kinderbildungs- und betreuungsorganisationen. Expert:innen geben konkrete Impulse, wie Kinder Orientierung, Sicherheit und Unterstützung erhalten – damit negative Schlagzeilen ihre Kindheit nicht überschatten.
Expert:innen am Podium:
- Helmut Gotthartsleitner, Vorsitzender der Kinderfreunde OÖ
- Antonia Titze, Social Media Managerin & TikTok-Host DER STANDARD
- Fatlinda Ibraimi, Teach For Austria Trainerin
- Andrea Wurz, Elternbildnerin und Leiterin Innerversum Linz
- Moderation: Eva Hübler-Hegazy und Romana Philipp (Kinderfreunde OÖ)
Infos
- Kinderbetreuung vor Ort
- Live-Übertragung der Veranstaltung
- Fortbildung anrechenbar für Pädagog:innen (§11 Oö. Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz)
- Der Besuch dieser Veranstaltung kann im Sinne des § 11 Abs. 1, 2 und 2a des Oö. Kinderbildungs- und -betreuungs-Dienstgesetzes auf das Fortbildungskontingent der daran teilnehmenden Pädagog/inn/en aus oö. Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen angerechnet werden. Die Teilnahmebestätigung wird vor Ort ausgegeben und kann nicht bei Online-Teilnahme ausgestellt werden.
- Teilnahmebestätigung vor Ort (nicht für Online-Teilnahme)