„Wer heute Unterstützung kürzt, zahlt morgen doppelt.“

Massive Kürzungen

In den letzten Wochen sind Mitgliedseinrichtungen der Sozialplattform OÖ über weitere Kürzungen in den vom AMS OÖ geförderten Arbeitsmarktprojekten informiert worden. Bei vielen Projekten bedeutet dies Kürzungen von 25 bis 30 % des Fördervolumens für 2026/2027 - nach bereits deutlichen Reduktionen 2024 und 2025. Die Arbeitslosenzahlen und insbesondere die steigende Langezeitbeschäftigungslosigkeit in Oberösterreich stehen im Widerspruch zu diesen Kürzungen.

Als Dachverband der Träger von arbeitsmarktpolitischen Angeboten in Oberösterreich weist die Sozialplattform OÖ auf gravierende Folgen hin:

  • auf arbeitslose Menschen,
  • auf zahlreiche Arbeitsplätze bei den Organisationen als Arbeitgeber:innen,
  • auf regionale Versorgungsstrukturen und
  • auf den oberösterreichischen Arbeitsmarkt insgesamt.

Die Sozialplattform OÖ hat deshalb einen offenen Brief an Entscheidungsträger:innen verfasst. Wir skizzieren darin erwartbare Auswirkungen, ersuchen um ein Abfedern der angekündigten Kürzungen und regen einen konstruktiven Dialog über die zukünftige Ausrichtung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen an. Der offene Brief fordert Planungssicherheit und klare Zukunftsperspektiven für arbeitsmarktpolitische Angebote.

arbeit plus Österreich

Einordnung der Budgetrede - Finanzierung aktive Arbeitsmarktpolitik
Nicht nur in Oberösterreich ist das Thema der Finanzierung arbeitsmarktintegrativer Angebote ein aktuelles Thema. arbeit plus - Soziale Unternehmen Österreich hat als Netzwerk von 150 gemeinnützigen, arbeitsmarktintegrativen Sozialunternehmen die Budgetrede von Bundesminister Marterbauer hinsichtlich der Budgetmittel für aktive Arbeitsmarktpolitik analysiert. Der Realitycheck ergibt: Real sinkende Budgetmittel für die aktive Arbeitsmarktpolitik, obwohl Langzeitbeschäftigungslosigkeit die Mitte der Gesellschaft erreicht.

Zurück

GEFÖRDERT VON:

Logo Arbeitsmarktservice Logo Soziales Oberösterreich Logo Sozialministeriumservice