Ab 25. 2. 2008, 10.00 Uhr
Randmarken
Ausstellung von Stahlplastiken, geschaffen von wohnungslosen Männern.
Lentos Kunstmuseum, Foyer, Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz
Ausgrenzung vom Arbeitszusammenhang raubt Menschen die wesentliche, zentrale Säule ihrer Identität und ist Hauptursache für materielle Verarmung. Die "Randmarken" stehen hier in stellvertretender Funktion für auch vom kulturellen Leben Ausgegrenzte.
26. 2. 2008, ab 9.30 Uhr
Lichtzeichen
Kunstinstallation
Lentos Kunstmuseum, Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz
Brennende Kerzen formen zwei Schriftzüge, die in Bezug zu Stigmatisierung und Beschümung stehen.
Spielort: unter dem Lentos - der verdoppelnde und spiegelnde Effekt der Glasdecke ist eine Anspielung auf Verborgenes, vordergründig nicht Sichtbares.
26. 2. 2008, 18.00 Uhr
Ausstellungseröffnung „Ver- und Entkettungen“ von Franz Ruhmanseder,
URBI@ORBI, Atrium, Mozartstr. 7, 4020 Linz
26. 2. 2008, 19.00 Uhr
"Bildung als Instrument sozialer Ausgrenzung"
Vortrag von Prof. Herbert Lachmayer (Kunst- und Kulturwissenschaftler, Kunstuniversität Linz, Director Da Ponte Institut, Wien)
Lentos Kunstmuseum, Auditorium, Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz
anschließend Buffet
29. 2. 2008, 19.30 Uhr
Lesung Kurt Palm: Vom Kapital zur Kupfermuckn
mit Begleitung von Rapper Déjà Vu
anschließend Buffet
Wissensturm, Kärntnerstr. 26, 4020 Linz, Raum E09
Kurt Palm liest Ausschnitte aus dem 1867 erschienenen "Kapital" von Karl Marx und stellt diesen Texten aktuelle Armuts-Berichte aus der Linzer Obdachlosenzeitung "Kupfermuckn" gegenüber. Auf diese Weise bekommt die historische Analyse Marxens, die in ihren Kernaussagen immer noch gültig ist, eine Dimension, die bis in unsere Gegenwart reicht. Angewandte Dialektik sozusagen.
VeranstalterInnen: Sozialplattform OÖ, Armutsnetzwerk OÖ, Aktion Hunger auf Kunst und Kultur (OÖ)
Unterstützt von Die Grünen OÖ, StifterHaus, VHS Linz, Land OÖ
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Alle Veranstaltungen finden im Rahmen der Aktionswoche von 25.-29.2. 2008 im Vorfeld der 7. Österreichischen Armutskonferenz "Schande Armut Stigmatisierung und Beschämung" statt. "Stigmatisierung ist ein Prozess der Zuschreibung von Merkmalen, die Ablehnung, Beklemmung oder Unbehagen bei Dritten hervorrufen und die Stigmatisierten entwerten. Stigmatisierung tritt oft in Form von Sexismus und Rassismus auf und zeigt sich auch in der symbolischen, ökonomischen und sozialen Abwertung jener, die an der Armutsgrenze leben." (www.armutskonferenz.at)